Eine Stadt zum Wohlfühlen

Drosendorf liegt an der Thaya im nördlichen Waldviertel in NÖ und damit an der Grenze zu Tschechien. Umschlossen von Wäldern und einer abwechslungsreichen Flusslandschaft. Umgeben von mittelalterlichen Stadtmauern und einer vielseitigen Geschichte.

Drosendorf hat somit alle Zutaten die man zum Träumen braucht; viel Natur und ein bisschen Stadt, ein Schloss und einen Fluss, sonnige Wiesen und schattige Alleen, blühende Gärten und bewaldete Felsen. Aber auch Gasthäuser mit schönen Terrassen, gediegene Unterkünfte und viele Ideen für die Zukunft.

Drosendorf ist die einzige Stadt Österreichs, die von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. 1,7 km Mauerwerk ist von zwei Stadttoren unterbrochen und von Türmen begrenzt.

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Drosendorf
Drosendorf Park
Drosendorf Raabser Tor

Drosendorf-Zissersdorf ist eine Stadtgemeinde mit 1.223 Einwohnern (Stand 1.1.2016). Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 53,45 km². Dabei sind fast 30% der Fläche bewaldet. Das Gemeindegebiet umfasst insgesamt 12 Ortschaften.

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Stadtmauer

Ein Spaziergang um die Promenaden wird zu einer Zeitreise mit Ausblick ins Thayatal.

Die Stadt liegt auf einem Felssporn, unterhalb schlingt sich der Fluss in einem Umlauf um den Berg. Es ist ein besonders gut geschützter Platz, auf dem um 1170 bis 1200 die Grafen von Pernegg eine befestigte Marktsiedlung anlegen ließen. Der Mauerring entstand aber erst im 13. Jahrhundert, als der Grafensitz von der Mündung eines Baches in die Thaya hinauf auf den Felsen verlegt wurde. Dort, wo die Straße nach Drosendorf führt – gewissermaßen die Achillesferse der Stadtbefestigung – wurde die Burg erbaut. Entlang der Promenade sind die Stadtmauer und die 14 Türme gut zu sehen oder deren Fundamente noch zu erkennen.

Große Geschichte – wenn nicht die Weichen einer geopolitischen Entscheidung – schrieben die Mauern im Jahre 1278. Stephan von Maissau als Lehensherr von Drosendorf und Adelsmarschall empfing das Heer König Ottokars Premysl in Drosendorf. Trotz zahlreicher Belagerungsmaschinen des böhmischen Heeres konnte die Stadt 16 Tage lang Widerstand leisten, die König Ottokar um den Erfolg seines groß angelegten Feldzuges gegen Rudolf von Habsburg brachten. Er verlor Schlacht und Leben.

Im Zuge der Auflösung der äußeren Befestigung wurden die Gräben zugeschüttet und Gärten angelegt. Die steilen Hänge, die kahl gehalten wurden, um dem Feind jede Deckung zu nehmen, begrünten sich im Lauf der Zeit.

Beim Promenadenrundweg um die Stadt sind die Mauer und deren Zinnen und Türme mit Obstwiesen und Gartenlauben, wildem Wein und Efeu zu einem romantischen Bild verwachsen.